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Healthy and Tasty: Homemade Fruit Bars

By 13. März 2016 Snacks

Seitenansicht selbstgebackene Müsliriegel, Fotocredit: Alpine Surf CaféImmer, wenn ich länger unterwegs bin wie zum Beispiel beim Snowboarden, Mountainbiken oder Zugfahren, nehme ich gerne ein bis zwei Müsliriegel mit. Besonders gut finde ich dabei alles mit getrockneten Früchten. Aber wusstet Ihr schon? Leckere, energiespendende Snacks kann man sich auch schnell und einfach zuhause backen. Das macht Spaß und man weiß genau, was drinnen steckt. Heute stelle ich Euch deshalb ein tolles Rezept vor, das ich vor kurzem von einer Freundin bekommen habe – meine „Homemade Fruit Bars“.

Zutaten Müsliriegel, Fotocredt: Alpine Surf CaféZutaten:
– 2 reife Bananen
– 100g Rosinen od. Cranberries
– 100g getrocknete Aprikosen
– 100g getrocknete Feigen
– 100g getrocknete Datteln
– 200g Cashewkerne
– Schale einer Biozitrone
– 2 El. Haferflocken

Checkliste für Zuhause:
– 200g Mehl      – 1 Tl. Zimt
– 100g Zucker   – Salz
– 50ml Milch

Selbst gemachte Müsliriegel ungeschnitten, Fotocredit: Alpine Surf Café & Jana RoßUnd so geht’s:
1) Den Backofen mit Heißluft auf 180 Grad vorheizen.
2.) Bananen in einer großen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Dann Salz und Zucker hinzufügen und mit dem Mixer schaumig schlagen.
3.) Cashewkerne in einer Pfanne oder auf einem Backblech im Ofen rösten.
4.) Feigen, Datteln und Aprikosen in Stücke bzw. Streifen schneiden.
5.) Anschließend alle Zutaten nach und nach in den Bananenschaum rühren. (Die Reihenfolge spielt dabei eigentlich keine Rolle. Idealerweise mengt Ihr nur das Mehl vor der Milch bei.)
6.) Dann eine Kastenform mit Backpapier auslegen und mit dem Teig befüllen.
7.) Nun die Masse 50-60 Minuten im unteren Teil des Ofens backen. Verpackte Müsliriegel, Fotocredit: Alpine Surf Café
8.) Kuchen auskühlen lassen und anschließend in schöne Schnitten schneiden – fertig sind die Fruit Bars für unterwegs.

Müsliriegel selbst gebacken, Fotocredit: Alpine Surf CaféTipp für Genuss und Lagerung: Wenn Ihr warten könnt, probiert die Schnitten erst einen Tag nach dem Backen. Ich finde, ab dann schmecken sie noch besser. In Frischhaltefolie eingewickelt, können sie im Kühlschrank übrigens einen Monat aufbewahrt werden.

Tipp für alle Feinde der Banane: Die Frucht mit der gelben Schale könnt Ihr auch durch 4 Eier ersetzen. Eine weitere Alternative wären 12 El. Apfelmus.

Tipp für Veganer und alle, die gerne mal etwas Neues probieren wollen: Statt Milch könnt Ihr natürlich auch Soja-, Hafer- oder Reismilch verwenden.

Blick in die Zukunft: Winter 2016/17 – Teil 2

By 21. Februar 2016 Outdoor Fashion, Surf Fashion

Auf der ISPO, der internationalen Leitmesse der Sportbranche, präsentieren Anfang jeden Jahres die wichtigsten Marken und Newcomer dem Handel die Neuheiten für den Winter 2016/17. Auf meinem Blog könnt auch Ihr schon heute einen Blick in die Zukunft werfen. Und zwar durch die Augen von Branchenkennern. Ich habe acht Mitarbeiter unterschiedlicher Marken ausgesucht und sie nach ihrem persönlichen Lieblingsstück befragt. Die Favoriten eins bis vier habe ich Euch bereits in meinem letzten Beitrag vorgestellt. Hier folgt der zweite Teil der Serie „Lieblingsprodukte“.

Wintersport ist das große Thema auf der ISPO. Und wo Snowboarder sind, sind auch Fans anderer Boardsportarten nicht weit. Für alle Surfer geht es deshalb weiter mit…

Fünftens: Surf Fashion
Auf der linken Seite der Collage seht Ihr Pro-Wakeboarderin Alena Pishchulina mit dem südafrikanischen Model Lee Simon (von rechts nach links). ISPO 2016: GlideSoul, Fotcredit: Alpine Surf Café und GlidesoulBeide sind leidenschaftliche Surferinnen und begeisternde Promotoren der neuen Marke GlideSoul, welche Alena 2014 gegründet hat. Selbst in gleich mehreren Bereichen des Wassersports zuhause, weiß sie genau über die Ansprüche an Swim und Surf Wear Bescheid. Mit GlideSoul will sie schöne, bunte und individuelle Mode anbieten, die es Sportlerinnen ermöglicht ihre Stimmung und ihren Lifestyle auszudrücken. Und das persönliche Lieblingsstück von Alena? Das trägt Lee in Form der 1mm dicken, mit dem ISPO Award 2016/17 ausgezeichneten, Neopren-Leggings, die man mit unterschiedlichen Oberteilen kombinieren kann. Eine echt coole Marke, wie ich finde, mit interessanten Farbkombis und vor allem super schönen, originellen Schnitten. Auf dem deutschen Markt ist die GlideSoul Kollektion bisher nur online erhältlich. Hier findet Ihr mehr zu GlideSoul.

Sechstens: Outdoor Fashion – Teil 2
Am Stand von Ortovox treffe ich meinen Landsmann Thomas Nothdurfter (Ortovox, Außendienst Österreich West). Er muss nicht lange überlegen – sein Lieblingsprodukt von Ortovox ist ganz klar das PIZ PALÜ JACKET unten im Bild, das in neuen Farben auch Teil der Kollektion 2016/17 sein wird.ISPO 2016: Ortovox Jacket für Ausdauersportarten, Fotocredit: Alpine Surf CaféDie Jacke ist laut Thomas genial für Ausdauersportarten in der Kälte wie Skitourengehen, Skaten oder Eisklettern. Sie ist besonders leicht und besteht aus einem cleveren Materialmix. An abriebgefährdeten Stellen, zum Beispiel dort, wo der Rucksack sitzt sowie im Rumpfbereich und an der Kapuze sorgt elastisches Softshell mit Merinowolle für hohe Elastizität, Abriebfestigkeit und Windschutz. Im Frontbereich und an den Armen wärmt Schweizer Wolle den Körper. Damit sich der Träger sowohl beim Aufstieg als auch bei der Abfahrt wohl fühlt, besteht die Außenschicht der Jacke aus winddichtem, aber trotzdem atmungsaktivem PERTEX. Das PIZ PALÜ JACKET gibt es für Männer und Frauen in unterschiedlichen Farben. Hier findet Ihr mehr zu Ortovox.

Siebtens: Ski und Snowboard Fashion – Teil 2
Als nächstes besuche ich den Stand von Zimtstern. Das Schweizer Unternehmen entstand im Sommer 1995 aus einem Spaßprojekt von Freunden für Freunde. Genau das spiegelt sich auch im Style der Marke wider. Zimtstern steht für bunte Ski und Snowboard Wear mit lässigen, oft weiten Schnitten. Auf der ISPO lasse ich mir von Rafael Knupp (Zimtstern Marketing/PR) eine kleine Vorschau auf die nächste Winterkollektion geben und frage ihn nach seinen persönlichen Favoriten. Er zeigt mir folgende zwei Modelle:ISPO 2016: Vorschau auf die neue Kollektion von Zimtstern, Fotocredit: Alpine Surf CaféDie beiden Jacken punkten mit knalligen Farben – die Mädelsvariante gleich dreifarbig, die der Jungs einfarbig in Neongelb. Damit Skifahrer und Snowboarder am Berg auch richtig Spaß haben können, hat Zimtstern sie natürlich auch mit atmungsaktiven Materialien, einer 20.000er Wassersäule und praktischen Features wie einem Brillentuch an der Jackeninnenseite ausgestattet. Allerdings sei dies hier nur ein erster Vorgeschmack, so Rafael. Welche Modelle final im nächsten Winter in die Läden kommen, entscheide sich erst in den nächsten Monaten. Übrigens, unter folgendem Link findet Ihr mehr über Zimtstern.

Achtens: Safety
Ganz klar: Sicherheit ist ein wichtiges Thema. Deshalb war ich sehr neugierig, welches Lieblingsprodukt mir Janine Brandenburger (ALPINA PR Beraterin) am Stand ihres Kunden präsentiert. Ihre Begeisterung für die neuen Helmmodelle von ALPINA ist groß, ihr persönlich hat es jedoch die JSP VEST am meisten angetan. ALPINA Protektor auf der ISPO 2016, Fotocredit: Alpine Surf CaféDie besonders leichte Protektorenweste sieht nicht nur gut aus, sondern sitzt auch wie angegossen – dank dehnbarer, atmungsaktiver Materialien mit Mesh-Einsätzen und einem V-förmigen Bauchgurt. Der flexible, überlappende Schaum passt sich optimal dem Rücken an und sorgt für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, erzählt Janine. Den JSP gibt es übrigens als Damen- und Herrenvariante.
Hier erfahrt Ihr mehr über ALPINA.

So, das war’s mit meinem Blick in die Zukunft. Zurück zum Hier und Jetzt: Ich hoffe das Frühjahr schenkt Euch noch ein paar schöne Wintertage! :)

Blick in die Zukunft: Winter 2016/17 – Teil 1

By 5. Februar 2016 Lifestyle Fashion, Outdoor Fashion, Ski- and Snowboard Fashion

ISPO Trendforum, Fotocredit: ISPO MunichJedes Jahr trifft sich Ende Januar bzw. Anfang Februar das „Who’s who“ der Sportwelt auf der ISPO in München. Führende Marken, aufstrebende Start-ups, Händler und Sportbegeisterte aller Art kommen auf der internationalen Leitmesse der Branche zusammen. Hersteller präsentieren dem Handel die Neuheiten und Trends für den Winter 2016/17, Marketingleute und Sportler besprechen neue Kooperationsmöglichkeiten und abends wird das Wiedersehen auf Standparties gefeiert. Das habe ich mir nicht entgehen lassen.

ISPO 2016: Highlights für Winter 2016/17, Fotocredit: Alpine Surf CaféFür Euch habe ich von meinem ISPO Besuch eine exklusive Vorschau auf die Winterkollektionen 2016/17 mitgebracht. Da es jedoch unmöglich ist, an nur einem Tag einen umfassenden Überblick über alle Neuheiten zu bekommen, habe ich mir etwas Besonderes überlegt. Ich habe acht Mitarbeiter unterschiedlicher Marken ausgesucht und sie nach ihrem persönlichen Lieblingsprodukt befragt. Ich zeige Euch – in diesem und dem nächsten Beitrag – nun also nicht die offiziell festgelegten Marketing-Highlights, sondern acht individuelle Lieblingsprodukte von Branchen- und Markenkennern. Viel Spaß beim Durchschauen! :)

Erstens: Lifestyle Fashion
Eine Marke, die alpinen Lifestyle modern und cool umsetzt wie kaum eine andere ist Alprausch. Beim Look des Schweizer Unternehmens treffen für gewöhnlich lässig geschnittene Kapuzenpullis, Shirts und Co auf alpine Elemente, Stoffe und Prints.
ISPO Highlight 2016 von Alprausch, Fotocredit: Alpine Surf Café
Auf der ISPO präsentiert mir Timmy Bretscher (Alprausch Sales Manager/ Sponsoring) sein persönliches Highlight der neuen Damenkollektion: Die schwarze Strickjacke „Winter Wiese Knitted“ mit pink-grüner Blumenstickerei ist sein Lieblingsstück im nächsten Winter, denn bisher eher untypisch setzt Alprausch mit ihr trachtige Akzente. Ideen, womit man sie cool kombinieren könnte, liefert Timmy beim Posieren neben seinem Favoriten indirekt – bewusst oder unbewusst – gleich mit. Hier findet Ihr mehr zu Alprausch.

Zweitens: Ski und Snowboard Fashion – Teil 1
Bei Bench treffe ich Svea Adams (Bench Communication Managerin). Ihr Lieblingsteil der Ski und Snowboard Kollektion ist die schmalgeschnittene Jacke in der Farbe „Fiesta“ mit Allover-Print, die sie auf dem Foto links trägt. ISPO 2016: Wintersport Kollektion von Bench, Fotocredit: Alpine Surf CaféDrucke spielen bei Bench auch im nächsten Winter eine große Rolle – bei Yogaklamotten, aber auch in der Ski und Snowboard Wear. Weitere ähnliche, und wie ich finde auch sehr coole Varianten, seht ihr rechts im Bild. Hier erfahrt Ihr mehr über Bench.

Drittens: Hardware
Wer wirklich Spaß am Skifahren haben will, braucht einen perfekt passenden und technisch guten Skischuh und seinem Können und Anforderungen entsprechende Ski. Beides zu finden kann mit unter eine echte Herausforderung sein. Am Messestand des österreichischen Hardware Spezialisten Atomic erkundige ich mich deshalb nach den diesbezüglichen Neuerungen.

ISPO Highlight 2016 von Atomic: Skischuh Hawx, Fotocredit: Alpine Surf CaféAls ich Michael Scharnagl (Atomic PR Berater) nach seinem Lieblingsprodukt der neuen Kollektion frage, führt er mich direkt zum Hawx Ultra, in dem Fall auch dem offiziellen Marketing-Highlight. Warum? Inspiriert vom Skitourenbereich ist er der leichteste Alpinschuh, den Atomic bisher produziert hat. Angeblich wiegt er 25 Prozent weniger als jeder andere Skischuh. Dank dem sogenannten „Memory Fit System“ lassen sich Schale, Manschetten und Innenschuh beim Kauf zudem thermisch individuell an den Fuß des Trägers anpassen. Im Bild seht ihr Michi links mit der Herren- und rechts mit der Damenversion des brandneuen Hawx Ultra. Hier findet Ihr mehr zu Atomic.

Viertens: Outdoor Fashion
Sportlich, naturverbunden, aber elegant präsentiert Northland Professional seine Outdoor Mode für Bergsportbegeisterte. Wie mir Claudia Pichler (Northland Marketing) erzählt, wagt auch das österreichische Familienunternehmen aus Graz mit der Winterkollektion 2016/17 einen kleinen Schritt in Richtung Trachtenstyle. ISPO 2016: Wintersport-Kombi von Northland, Fotocredit: Alpine Surf CaféClaudias persönliche Lieblingskombi ist ganz klar das neue Northland Skitouren-Outfit „Ada“. Die Microloft Jacke mit elastischen Nähten im Ellenbogen- und Taillenbereich in der Farbe „Coral“ und die hochfunktionelle Tourenhose mit Blumen-Print haben ihr Herz erobert. Hier findet Ihr mehr Infos zu Northland Professional.

Das war der erste Teil. Die vier weiteren ISPO Lieblinge verrate ich Euch in meinem nächsten Beitrag. Ich wünsche Euch inzwischen eine schöne Zeit! :)

Ist eine Skibrille genug? ALPINA GRANBY S im Test

By 20. Dezember 2015 Ski- and Snowboard Fashion

ALPINA Granby S QLV, Foto: Alpine Surf CaféSkibrillen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Mit dreizehn hatte ich eine kleine, schmale von Carrera und eine Sonnenbrille für gutes Wetter. Anfang zwanzig besaß ich eine Adidas mit Wechselscheiben. Und heute? Heute gibt es Universalgenies, die alles können sollen wie zum Beispiel die ALPINA GRANBY S QVMM. Im schweizerischen Grindelwald und Adelboden habe ich ihr Können auf die Probe gestellt.

ALPINA Granby S QLV, Foto: Alpine Surf CaféSie sieht gut aus, keine Frage. Rahmenlose Scheibe und voll verspiegelt – die neue GRANBY war schon im letzten Jahr der Hingucker unter den neuen ALPINA Modellen. Aber sie war sehr groß, sodass sie fast nur Männern zu passen schien. In diesem Winter hat das Unternehmen aus Sulzemoos die GRANBY S nachgelegt – ihre kleine Schwester für schmale Gesichter wie meines. Da die GRANBY S QVMM aber nicht nur gut aussieht, sondern zudem mit einer Scheibe für jedes Wetter ausgestattet ist, wollte ich sie gerne testen.

ALPINA GRANBY S Kollektion. Links: GRANBY S QMM. Mitte: GRANBY S QVMM. Rechts: GRANBY S MM. Fotocredit: Alpine Surf Café

ALPINA GRANBY S Kollektion: links: GRANBY S QMM, in der Mitte: GRANBY S QVMM, rechts: GRANBY S MM. Fotocredit: ALPINA, Kollage: Alpine Surf Café

Das verspricht die GRANBY S QVMM
Das Buchstabengewirr am Ende ihres Namens verrät, die ALPINA GRANBY S QVMM ist ein Alleskönner. Ihre Scheibe kombiniert die zwei Top-Technologien für gute Sicht: Erstens eine polarisierende QUATTROFLEX Scheibe (Q), welche Schnee-Reflexionen sowie Streulicht herausfiltert. Das steigert den Kontrast und Skifahrer erkennen Unebenheiten, Eisplatten und Konturen besser. Zweitens sorgt die selbsttönende VARIOFLEX Technologie (V) für eine automatische Tönung der Scheibe bei starker Sonneneinstrahlung. Ähnlich wie die Blüte einer Blume klappen in die Scheiben eingearbeitete Moleküle bei UV-Einstrahlung auf und verdunkeln die Brillengläser. Für uneingeschränkte Sicht an den Seiten wurden der GRANBY darüber hinaus eine sphärische Riesenscheibe und ein seitlich aufgeklappter Rahmen verpasst. Zudem verfügt sie über Thermoblock-Eigenschaften. Das „MM“ in ihrem Namen ist weniger spannend, aber dafür optisch schön: Es steht für Multimirror, also eine starke Verspiegelung.

ALPINA Granby S QLV, Foto: Alpine Surf CaféFazit nach drei Skitagen
Die ALPINA GRANBY S QVMM sitzt angenehm und passt in der neuen schmalen Version genau zu meinem Gesicht. Kein Beschlagen, kein Drücken und ich hatte stets eine super Sicht – in der Sonne sowie im Schatten. Es gab zwar einen kurzen Moment der Anpassung, als ich vom Licht ins Dunkle fuhr, rasch aber war wieder alles wunderbar. Da an allen drei Tagen die Sonne schien, konnte ich die Leistung der polarisierenden Scheibe nicht sehr intensiv beobachten. Allerdings kann ich diesbezüglich von meiner eigenen ALPINA Skibrille berichten, die ebenso dieses Feature hat: Ich möchte es unter keinen Umständen mehr missen! Der Sichtunterschied durch die Brille im Vergleich zum bloßen Auge ist bei diffusem Licht enorm. Dass die neue ALPINA Skibrille nun beides – selbsttönende und polarisierende Scheiben – kombiniert, finde ich daher wirklich top! Also Daumen hoch für die GRANBY S QVMM.

Preis, Farben und Co
Die GRANBY S gibt es in drei Varianten: Die erste ist die von mir getestete GRANBY S QVMM in der Farbe navy für 199,95 Euro (UVP). Die zweite ist die GRANBY S QMM in black matt und white für 169,95 Euro (UVP). Sie bietet beinahe alle Scheiben-Features ihrer großen Schwester, aber keine selbsttönende Scheibe. Ihre hat Schutzstufe 2. Die dritte im Bunde ist die GRANBY S MM mit starker Verspiegelung, aber ohne Polarisationsfilter und fotochromer Scheibe. Sie gibt es in den drei Farben pearlwhite, lightblue und red zum Preis von 109,95 Euro (UVP).

Eine Geschenkidee: Erlebnis „Eis“

By 5. Dezember 2015 Other Alpine Sports

Eisklettern, Fotocredit: Alpine Surf CaféGefrorene Wasserfälle und dicke Eisformationen zählen zu den beeindruckenden Schönheiten des Winters. Fasziniert von den Alpinisten, die großflächige Eishänge bezwingen und neugierig auf das Gefühl dem Eis so nahe zu sein, haben mein Freund und ich das Klettern mit Steigeisen und Pickel in Tirol versucht.

Eisklettern am Stubaier Gletscher
Ausgestattet mit wasserfesten Klamotten, Gletscherbrille sowie warmen Hand- und Bergschuhen treffen wir uns früh morgens in Neustift im Stubaital mit unserem Bergführer. Er überreicht jedem seine Eiskletterausrüstung für den Tag: Steigeisen, Pickel, Klettergurt und einen Helm, um sich vor Eisschlägen, aber auch der zackigen Ausrüstung zu schützen. Seil, Karabiner, Haken und Eisschrauben verwaltet unser Guide. Und dann geht es los – möglichst schnell, denn umso höher die Sonne steht, umso schlechter für die Eisqualität. Unser Ziel: der 20 Meter hohe Eiskletterturm am Stubaier Gletscher.

Eisklettern, Fotocredit: Alpine Surf CaféSomething borrowed, something new: Pickel und Steigeisen
Am Gletscher angekommen, üben wir zunächst das Gehen auf eisigem Untergrund. Gar keine so einfache Sache, denn die Zacken der Steigeisen sollen möglichst gleichmäßig greifen, sonst gerät man schnell aus dem Gleichgewicht. Als nächstes erklärt uns unser Guide wie wir den Pickel richtig ins Eis schlagen (aus dem Ellenbogen und Handgelenk) und erzählt uns von den verschiedenen Sicherungsvarianten. Mit TopRope Technik besteige ich schließlich selbst den Eisfall. Ich bouldere gerne, stelle aber schnell fest, dass Eisklettern völlig anders ist. Das Klettern mit dem Pickel kostet Kraft und obwohl er durch die Zacken und den Druck relativ einfach hält, vertraue ich dem Werkzeug nur zögernd. Mit der Zeit klappt es jedoch und irgendwann hänge ich mitten im Hang und genieße eine wunderschöne Aussicht auf den Gletscher.

Fazit: ein spannender Vormittag im Eis
Etwas k.o. fahren wir nach einigen Stunden mit der Gondel ins Tal. Das Schlagen des Pickels und die stets nach oben gerichtete Kopfhaltung haben mich müde gemacht. Aber ich bin begeistert von dem Gefühl mitten im Eis zu hängen und diesem Element so nahe zu sein! Zudem bin ich beeindruckt von den Leistungen der Bergsteiger, denn beim Eisklettern gibt es einiges zu bedenken. Das Eis kann brechen, es kann Löcher enthalten oder sich während des Kletterns durch die Sonne verändern. Deshalb ist eine genaue Kenntnis der unterschiedlichen Eisarten wichtig. So war es zum Beispiel spannend zu erfahren, dass es blaues, gläsernes oder blumiges Eis gibt und wie mit Eisschrauben gearbeitet wird.

Woher kommt das Eisklettern?
Das Besteigen von Eis ist schon lange ein Teil des Bergsteigens – zum Beispiel auch 1768 bei der Erstbesteigung des 4.810 Meter hohen Mont Blancs. Allerdings versuchten die Alpinisten früher Stufen in die Eiswände zu schlagen und diese mit benagelten Schuhen hochzusteigen. Das Klettern an Eisfällen begann jedoch erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Besteigung des schweizerischen Cascade du Dar 1975 durch den Schotten Douglas Haston gilt als eine der ersten Eisfallbegehungen. Das Besondere am Eisklettern: Da sich das Eisgebilde laufend verändert, gilt sozusagen jede Besteigung einer Seilschaft als Erstbesteigung. Mehr zur Geschichte des Eiskletterns: Booklet Deutscher Alpenverein

Eisklettern als Weihnachtsgeschenk, Fotocredit: Alpine Surf Café

Wie und wo?
Wenn Du Lust bekommen hast, selbst Eisklettern zu probieren: Ein Tageskurs kostet ca. 85-90 Euro pro Person. Für Sportfans könnte das ein super Weihnachtsgeschenk sein, denn Eisklettern ist ein einmaliges Erlebnis! Bekannte Klettergebiete sind das Kandertal in der Schweiz, aber auch der südliche Schwarzwald, Berchtesgaden oder die österreichischen Alpentäler bieten schöne Möglichkeiten. Und wem es gefällt, der kann sich in einem mehrtägigen Kurs spezialisieren. Weitere interessante Hintergrundinfos zum Eisklettern, den Sicherungstechniken und der notwendigen Ausrüstung gibt es übrigens hier: Klettern in Thüringen

Geheimtipp: Skiurlaub am Steinernen Meer

By 19. November 2015 Alpine Destinations

Skiurlaub am Steinernen Meer, Fotocredit: Tourismusverband Saalfelden-LeogangAls Kind war der Winter meine Lieblingsjahreszeit. Weihnachten, Skifahren und weite Landschaften voll Schnee – eine traumhafte Kombination. Damals hatte ich das Gefühl, als würde der Schnee Ende November fallen und vor Februar nicht mehr schmelzen. Heute erlebt man eine so tiefverschneite Winterlandschaft gefühlt nur noch an wenigen Tagen im Jahr. Da man die schönen Seiten der kalten Jahreszeit aber so gut es geht genießen sollte, hier ein Geheimtipp für einen tollen, aber leistbaren Winterurlaub – im Winklhof am Steinernen Meer.

Bsuch bei Saalfelden, Fotocredit: Google MapsDorthin geht’s: Bsuch bei Saalfelden
Ca. zwei Autostunden südlich von München, im Salzburger Land, auf einer Höhe von etwa 748 Metern liegt die Stadt Saalfelden am Steinernen Meer. Und nur wenige Kilometer vom Stadtkern entfernt, aber etwas versteckt im Ortsteil Bsuch findest Du den Winklhof. Skiurlaub am Steinernen Meer, Fotocredit: Tourismusverband Saalfelden-LeogangDas Besondere an dieser Unterkunft ist ein Nachteil, der zugleich ein Vorteil ist: Der Winklhof liegt nicht in Gehweite der Skipiste, dafür bekommst Du hier sehr schöne Apartments zu einem guten Preis und eine Top-Gastronomie. Außerdem hast Du die Qual der Wahl zwischen renommierten Skigebieten in unmittelbarer Nähe. Mit dem Auto bist Du in 8 Minuten in Maria-Alm (Skiwelt Amadé, Hochkönig), in 14 Minuten in Leogang (Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn) und wenn Du möchtest in 12 bis 15 Minuten an der Schmitten bei Zell am See.

Winklhof in Bsuch bei Saalfelden, Fotocredit: WinklhofDas kann der Winklhof
Die Gastgeber Christine und Manfred Winklhofer haben ihr Haus mit viel Holz modern und gemütlich gestaltet. Apartments, Doppelzimmer und Suiten stehen zur Auswahl – alle hell, großzügig mit schönen Bädern und einem Balkon, auf dem Du den Blick auf die Bergwelt genießen kannst. Nach dem Skifahren und einem Radler an der Hausbar, kannst Du Dich in dem kleinen aber feinen Wellness-Bereich des Winklhofs entspannen. Er besteht aus zwei Saunen, einer Infrarot-Kabine und einem schönen Ruheraum.Collage Winklhof in Bsuch bei Saalfelden, Fotocredit: Alpine Surf Café Abends kannst Du in dem hauseigenen, gemütlichen Restaurant speisen. Küchenchef Christopf Riml kredenzt hier eine Auswahl an liebevoll interpretierten, frisch zubereiteten regionalen Gerichten. Dass es auch Einheimische und junge Stammtische immer wieder in das „Gasthaus am Land“ zieht, spricht für dessen tolles Ambiente und die Gastgeber, die mit spürbarer Leidenschaft bei der Arbeit sind. Übrigens: Wer in Saalfelden seinen Winterurlaub verbringt, hat neben Skifahren und Snowboarden auch noch zahlreiche andere Möglichkeiten: zum Beispiel Skitourengehen, Langlaufen, Eislaufen und sogar Skispringen kannst Du lernen.

Skiurlaub am Steinernen Meer, Fotocredit: Tourismusverband Saalfelden-LeogangEmpfehlung: Apartment-Urlaub
Ich selbst war schon zwei Mal im Winklhof – einmal mit Freundinnen und einmal mit meinem Freund und seiner Familie. Ich kann die Unterkunft nur mehr als empfehlen. In der Nebensaison im Winter kostet ein Apartment für vier Personen 125 Euro pro Nacht. Jede weitere Person zahlt nochmal 15 Euro. Ich finde das ist ein äußerst faires Angebot. Was meinst Du?

Links
– Der Winklhof in Bsuch, Saalfelden: Winklhof
– Die beiden nächstgelegenen Skigebiete:
Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn
Ski Amadé: Hochkönig, Maria Alm

Insider-Tipp für Kletterfans
Inhaber eines Lifttickets vom Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn bekommen 20% Ermäßigung in der Kletterhalle Saalfelden.

Macht winterfit: Hirse Potpourri mit Pflaumen

By 10. November 2015 Breakfast

In dieser Woche gibt’s ein leckeres Rezept für ein Frühstück bzw. Abendessen der anderen Art. Und zwar ein besonders duftendes, herrlich schmeckendes – auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht für jeden so aussieht.

Hirse Potpourri (Fotocredit: Alpine Surf Café)

Mein Hirse Potpourri ist leicht saftig, nussig und fruchtig, aber weder zu süß, noch zu sauer. Zudem ist es ein Geheimtipp für alle, die im Winter leicht frieren. Der Mix aus gerösteter Hirse, Gewürzen und gekochten Pflaumen hilft gemäß TCM (Traditioneller Chinesischer Medizin) dabei, Wärme zu entwickeln und im Körper zu halten. Ersetzt man im Herbst Milchprodukte und Südfrüchte immer wieder mit Gerichten wie diesen, ist man optimal auf die Kälte vorbereitet. Zubereitungsdauer des Hirse Potpourris mit Pflaumen: ca. 20-25 Minuten je nach Kochdauer der Hirse.

Zutaten (für 1 Portion):
Hirse Potpourri (Fotocredit: Alpine Surf Café)– 1/3 Tasse Hirse
– Johannisbeerdicksaft
(Alternativ: Traubensaft od. Kirschdicksaft)
– 6-8 getrocknete Pflaumen
– 6-8 Walnusskerne
– 2/3 Tasse Wasser
– ev. etwas Zitronensaft

Gewürze-Checkliste für Zuhause:
– Ingwer
– Koriander
– Zimt
– Nelkenpulver
– Salz

Hirse Potpourri (Fotocredit: Alpine Surf Café)Und so geht’s:
1) Röste die Hirse in einem Topf ohne Zugabe von Fett leicht an bis sich ein süßlicher Duft entfaltet. Den Topf dabei laufend schwenken, da die Hirsekörner auf keinen Fall braun werden sollen.
2) Füge die oben genannte Menge Wasser hinzu und lasse die Hirse bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel leicht köcheln – so lange bis das Wasser aufgesogen ist. Sollte die Hirse noch nicht gar sein, ergänze noch etwas Wasser und koche sie noch für einige Minuten weiter. Fülle sie dann in eine kleine Schüssel.
3) Drittle oder viertle die Pflaumen und Walnusskerne währenddessen, aber vermenge sie noch nicht.
4) Nun benötigst du einen weiteren kleinen Topf. Bedecke seinen Boden mit Johannisbeerdicksaft und füge anschließend etwas Wasser hinzu, sodass die Höhe der Flüssigkeit ca. 1-1,5 cm beträgt. (Traubensaft kannst Du pur verwenden.)
5) Bringe den Saft leicht zum Kochen und würze ihn mit 1,5 Messerspitzen Ingwer und je einer Messerspitze Koriander und Zimt. Dann füge noch etwas Nelkenpulver und Salz hinzu. Solltest Du Kirschdicksaft verwendet haben, ergänze einen Schuss Zitronensaft.
6) Koche die Pflaumenstücke bei schwacher Hitze für ca. 5-7 Minuten in dem Saftgemisch.
7) Sobald sie schön weich und saftig sind, gib sie zu der Hirse in die Schüssel und leere einen Teil des Saftes darüber, aber nur so viel wie die Hirsekörner aufsaugen können. Sie sollen anschließend schön rosa sein, aber nicht im Saft schwimmen.
8) Jetzt fehlen nur noch die Nusskerne für das Hirse-Potpourri. Am Ende alle Zutaten vermischen und genießen!

Guten Appetit! :)

Genusstipp: Kaufe am besten feinkörnige Hirse wie etwa die von Alnatura. Sie schmeckt, finde ich, deutlich besser als grobkörnige.

Buch-Tipp: The Bode Miller Story

By 30. Oktober 2015 Alpine Inspiration

Bode Miller Bio von Piper über Fotocredit: Piper, AmazonSie ist zwar schon ein paar Jahre alt und keine Sensationsgeschichte voller dramatischer Wendungen, aber sie ist persönlich, fesselnd und inspirierend – Bode Millers Biographie „Go Fast, Be Good, Have Fun“. Für mich ist sie nach dem Auftakt der Ski-Weltcup-Saison vergangenen Sonntag in Sölden eine super Einstimmung auf den diesjährigen Winter und somit mein erster Outdoor-Buch-Tipp.

Der heute 38-jährige Bode Miller war eines der ersten großen amerikanischen Skitalente und mir als Österreicherin vor allem als derjenige in Erinnerung, der Hermann Maier als großen Favoriten ablöste. Aber wer ist eigentlich dieser sympathische Kerl mit seiner direkten, draufgängerischen und manchmal etwas eigenwilligen Art, der plötzlich begann als Amerikaner den Sportlern eingefleischter Skinationen Konkurrenz zu machen? Der, der die Piste nicht selten mit einem Ski hinunterfuhr und mit dem Wohnmobil zu Weltcups anreiste?

Franconia, Fotocredit: Google Maps

Who is Body Miller? Samuel Bode Miller wuchs zusammen mit drei Geschwistern in Tamarack, einem winzigen Dorf im Norden von New Hampshire auf. Seine Eltern, Jo und Woody (ein ehemaliger Medizinstudent), waren Hippies. Sie hatten sich an einem abgelegenen Waldrand selbst ein, den Bildern zufolge gemütliches, Holzhaus gebaut, aber lebten dort ohne Elektrizität und fließend Wasser. Ihre Kinder unterrichteten sie weitgehend zuhause und gaben ihnen so viele Freiheiten wie möglich. Bode verbrachte viel Zeit draußen in der Natur und in den Wäldern. Mit zwei Jahren stand er zum ersten Mal auf Ski und entdeckte schon bald seine Liebe für Geschwindigkeit. Es stand schnell fest, dass er ein Sporttalent war. Trotzdem hatte er bei seinen Trainern nicht den besten Stand. Sie sahen ihn eher als Snowboarder und kritisierten seinen eigenwilligen, nach hinten gelehnten Fahrstil. Außerdem schied er oft aus. Aber Bode hatte Spaß und war schnell…

WBode Miller: "Go Fast, Be Good, Have Fun." Fotocredit: Alpine Surf Caféarum mir das Buch gefällt? „Go Fast, Be Good, Have Fun“ ist keinenfalls nur etwas für Skifans. Das Buch erzählt eine schöne Geschichte von einer anderen Art des Aufwachsens, des Denkens und von einem super coolen Typen, den man einfach mögen muss. Bode traut sich seinen ganz eigenen Kopf zu haben, auch wenn er damit immer wieder mal aneckt. Er hat enormes Selbstvertrauen, Freude am Leben, Ehrgeiz und Bodenhaftung. Das Buch beginnt mit der Geschichte von Bodes Großeltern, erzählt das Kennenlernen seiner Eltern und schließlich seine Kindheit, Jugend und Rennkarriere. So bekommt der Leser ein vielschichtiges Gefühl dafür, wer es ist, der da schreibt und von seinem Leben erzählt. Natürlich geht es auch um die Rennen, Training oder die unterschiedlichen Arten von Schnee – aber eben nicht nur, und das macht es für mich zu einem super lesenswerten Buch. Ich habe es im heißen Kapstadt verschlungen und würde es Euch auf Englisch empfehlen.

Und heute? Bode Miller lebt mit seiner Frau Morgen Becker Miller, einer Beachvolleyballerin, und ihrem rund fünf Monate alten Sohn in Maryland. Aktuell trainiert er Pferde und konzentriert sich auf seine Familie. In dieser Saison setzt Bode deshalb vom Ski Weltcup aus, er schließt es aber nicht ganz aus noch einmal das ein oder andere Rennen zu fahren. Mehr dazu: Sportsnet

Daten zum Buch:
Auf Englisch: „Go Fast, Be Good, Have Fun“ von Bode Miller mit Jack McEnany, 2005 von Villard Books. Zum Beispiel als E-Book für 12,99 Euro bei Amazon erhältllich: „Go Fast, Be Good, Have Fun“ E-Book Über die Kindle Leseapp kannst Du es so auch auf Smart Phones, Ipad und Co lesen.

Auf Deutsch: „About Fun. Wie ich allen davon fuhr“ von Bode Miller mit Jack McEnany, übersetzt von Gaby Wurster, 2008 als Taschenbuch im Piper Verlag.

It’s Getting Cold Outside: Wear a Fleece

By 22. Oktober 2015 Lifestyle Fashion, Outdoor Fashion, Ski- and Snowboard Fashion

Kira Tour ML Hooded Jacket Women, Fotocredit: Alpine Surf Café)Im Sauerland, meiner momentanen Heimat, wurde es letzte Woche abends plötzlich richtig kalt. Einen Tag später am Morgen fielen die ersten Schneeflocken, so groß wie Daunenfedern, vom Himmel – Zeit also sich mit den nötigen Winterklamotten einzudecken.

Kira Tour ML Hooded Jacket Women, Fotocredit: Alpine Surf CaféAn kalten Tagen sind Fleecejacken für mich eines der besten Kleidungsstücke um sich warmzuhalten. Deshalb habe ich mich bei einem namhaften Sportartikelhändler durch die aktuellen Modelle probiert. Da mir in diesem Jahr die Fleecejacken von Mammut bezüglich Passform, Design und Tragekomfort am besten gefielen, stelle ich Euch heute vier Varianten der Marke vor – von leicht und sportlich bis arktisch warm. Nur so viel sei noch vorweg gesagt: Mega flauschig sind sie alle, denn das war der erste Grund, warum sie bei mir so gut ankamen.

Kandidatin 1: Die Schöne für kalte Wintertage
Kira Tour ML Hooded Jacket Women, Fotocredit: Alpine Surf CaféDas Kira Tour ML Hooded Jacket von Mammut in der Farbe Barolo war eine der schönsten Fleecejacken, die ich entdeckt habe. Sie eignet sich dank hoher Wärmeisolation für besonders kalte Skitage genauso wie für den winterlichen Alltag – auch dann, wenn man nicht sportlich angezogen sein will. Das finde ich, ist ihr besonderes Plus. Das dunkelrot-weiße Fischgrätmuster macht die Stickfleecejacke zudem zu etwas Besonderem. Sonstiger Komfort: Innen ist sie flauschig warm, sie hat zwei Taschen und natürlich eine Kapuze mit hohem Kragen. Einziger kleiner Nachteil: Das Bündchen am Jackenabschluss – ohne hätte ich sie besser gefunden. Trotzdem ist sie eine top Jacke, die ich sehr gerne hätte. Das Material: 100% Polyester. Innenseite: 82% Polyamid, 18% Elastan. Der Preis: 149,95 Euro*.
Das männliche Gegenstück, allerdings ohne Kapuze, dürfte die Mammut Troval Tour ML sein.

Kandidatin 2: Das Mulittalent für unten drunter
Mammut Nova Jacket Women, Fotocredit: Alpine Surf CaféDas Mammut Nova Jacket in der Farbe Dark Pacific Melange ist ebenso ganz schön warm, obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Die Kapuzenfleecejacke besteht aus TecnoStretch-Gewebe und bietet besondere Bewegungsfreiheit. Optisch ist sie eher unauffällig, innen aber wunderbar weich und dank dem wärmeeffizienten Material auch relativ dünn, kompakt und anliegend. Diese Eigenschaften machen sie für mich zu einer tollen Sportfleecejacke für unten drunter – zum Skifahren oder Skaten. Zwei Reißverschlusstaschen und einen hohen Kragen gibt’s ebenfalls dazu. Das Material: 94% Polyester, 6% Elastan. Der Preis: 139,95 Euro*.

Kandidatin 3: Die bunte Coole mit Daumenschlaufen
Mammut Aconcagua Pro ML Hooded Jacket, Fotocredit: Alpine Surf CaféDie Aconcagua Pro ML Fleecejacke von Mammut ist die coolste und funktionellste, aber auch mit die teuerste unter den vieren. Sie wurde aus Polartec®Power Stretch® Pro™ gefertigt und gilt als sehr robust, schnell trocknend und abriebfest. Trotz ihrer Wärmeleistung ist sie sehr leicht und nochmal wesentlich dünner als das Nova Jacket. Was mir neben ihrem sportlichen Look besonders gut gefällt, das sind die Daumenschlaufen an den Ärmeln. Ein echt cooler Midlayer zum Skifahren – elastisch, anliegend und innen trotzdem genauso weich wie die anderen. Einziger minimaler Nachteil aus meiner Sicht: Es gibt nur eine kleine Reißverschlusstasche an der Brust, aber Kapuze und hoher Stehkragen sind ebenso dabei. Material: 50% Polyester, 40% Polyamid, 10% Elastan. Preis: 179,95 Euro*.
Diese Fleecejacke gibt’s auch für Männer :)

Kandidatin 4: Die Arktische mit hohem Kragen für Verfrorene
Mammut Arctic Hooded ML Jkt Women, Fotocredit: Alpine Surf CaféDie Mammut Arctic Hooded ML Jacket in Dark Pacific ist die vierte im Bunde und wirkt einzigartig im Bezug auf ihre Wärmeleistung. Mit extra hohem Kragen, ihrer verstellbaren Kapuze und den etwas verlängerten Ärmeln schützt die flauschig-kuschlige Fleecejacke auch an richtig kalten Tagen. Sie ist die dickste von den vieren, trotzdem aber sehr elastisch. Das aus thermoregulierendem Material (Polartec® Thermal Pro®) designte Fleece ist zudem schnelltrocknend. Somit ist die Jacke ein angenehmer Layer für Outdoorsportler. Ihre zwei Fronttaschen bieten außerdem genügend Platz für Schlüssel, MP3 Player und Co. Das Material 100% Polyester, Einsatz 95% Polyester, 5% Elastan. Der Preis: 179,95 Euro*.

Tipp für’s Budget: Wenn Ihr bezüglich der Farbe flexibel seid, lohnt es sich in Online Shops (z. B. von SportScheck) nach den Namen der Fleecejacken zu suchen. Oft gibt es dort die Modelle aus dem Vorjahr in anderen Farben etwas günstiger.

* Da ich die Fotomuster bei SportScheck ausgesucht habe, stammen die genannten Preise von diesem Outdoor-Händler. Danke an SportScheck für’s Ausleihen!

Entdeckt: Nitro Backpack für’s Wochenende

By 15. Oktober 2015 Lifestyle Fashion

Nitro Weekender, Fotocredit: Alpine Surf CaféSnowboards von Nitro sind vielen ein Begriff, aber dass das trendige Unternehmen aus Seattle auch Rucksäcke und Taschen herstellt, wissen bisher nur wenige. Eine besonders coole Version davon ist der Nitro Weekender aus der Urban Collection der Marke. Als ich ihn entdeckt habe, wusste ich sofort: den Rucksack muss ich mir näher ansehen und habe ihn gleich in der neuen Farbe Indigo auf eine Busreise durch Deutschland mitgenommen.

Nitro Weekender, Foto: Alpine Surf CaféDas ist mein Eindruck: Der Nitro Weekender ist ein qualitativ toll verarbeiteter Rucksack mit einem super Ordnungssystem, in dem jede Menge Platz hat: Laptop, Klamotten, Kosmetik, Schuhe – alles hat ein separates Fach in dem 42 Liter Wochenend-Rucksack. Auch optisch macht er etwas her – Nitro Weekender, Foto: Alpine Surf Cafémit Kunstleder-Applikationen und Oldschool Look erinnert er ein wenig an die Modelle von Fjällräven. Dank ergonomisch geformten Rückenelementen und komfortablen Schulterstraps fühlt sich der Weekender auch am Rücken gut an. Wer also einen coolen Rucksack für kurze Reisen sucht, der sich auch als Handgepäck für die meisten Flugreisen eignet (Eigengewicht: 960g, Abmessung: 55cm x 30cm x 23cm), für den ist das Nitro Modell genau das richtige.

Noch zwei Insider-Tipps:
1.) Die neue Nitro Frühjahrskollektion 2016 gibt’s schon ab 15. Dezember im Handel – also gerade rechtzeitig um sich den Rucksack zu Weihnachten zu wünschen oder ihn selbst zu verschenken.
2.) Wer einen besonders strapazierfähigen Rucksack möchte, greift am besten zu dem von mir getesteten Weekender in der Farbe Indigo, denn er ist zusätzlich mit einem extra robusten Stoff ausgestattet.

Nitro Weekender, Fotocredit: NitroFarben und Preis: Mit einem UVP von 99,95 Euro ist der Nitro Weekender zwar sicherlich nicht super günstig, aber dennoch zu einem fairen Preis erhältlich. 2016 kommt er in folgenden neun Farben auf den Markt: Indigo (NEU und von mir getestet) und Chili (NEU, im Bild links), Paradise Khaki (im Bild rechts), Black Denim (im Bild in der Mitte), Blue/Khaki, Camel/Red, Safari, Raw Denim und Camo. Mehr zum Nitro Weekender (allerdings noch zur 2015er Kollektion) gibt es hier: Nitro